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Mannheimer Akte in Duisburg

Mannheimer Akte in Duisburg

von Klaus Paulus -
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150 Jahre alt - aber nicht veraltet

Mit der Mannheimer Rheinakte wurde vor 150 Jahren, am 17. Oktober 1868, die Freiheit der Binnenschifffahrt auf dem Rhein besiegelt. Bis heute gelten die Grundsätze dieser Neuordnung der Rheinschifffahrt. Schon damals war der freie Warenverkehr auf dem Rhein den Menschen so wichtig, dass sie sich trotz jahrzehntelanger Widerstände und über sechs getrennte Staatsgrenzen hinweg auf eine freie Schifffahrt auf dem Rhein einigten.

Aus Anlass des Jubiläums kehrte die Akte zusammen mit sechs Ratifikationsurkunden der Anrainerstaaten von Straßburg, dem heutigen Sitz der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR), an ihren Entstehungsort in Mannheim zurück. Von dort wurde sie weiter den Rhein stromabwärts nach Duisburg verbracht, wo sie am Freitag den 18. Januar mit der WSP 1 von der Leiterin des Referates WS 25 im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Regierungsdirektorin Babara Schäfer, und der stellvertretenden Generalsekretärin der ZKR, Katrin Moosbrugger, an den Beigeordneten der Stadt Duisburg, Thomas Krützberg, und Dr. Bernhard Weber, den Leiter des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt übergeben wurde.

Die Sonderausstellung ist noch bis zum 28. April 2019 im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt zu sehen. Danach wird die Akte weiter den Rhein hinab bis nach Rotterdam gebracht, bevor sie wieder nach Straßburg heimkehrt.

http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de